Sound-Logo oder Audio-Logo
Das Audio-Logo stellt das zentrale Element des Audio Brandings dar. Es sollte prägnant, markenkonsistent, unterscheidbar und wiedererkennbar sein. Häufig wird es am Ende des Spots, parallel zum visuellen Logo, eingespielt.

Brand Music
Brand Music sind ein oder mehrere Musikstücke, welche das Audio Logo musikalisch verarbeiten und fortführen. Um die Aussagen der verschiedenen Kampagnen gezielt zu unterstützen, werden verschiedenste musikalische Genres (beispielsweise Pop, Latin, Akustik) und unterschiedliche Stimmungen verarbeitet und teilweise auch kombiniert.

Stimme
Die Stimme ist ein weiteres zentrales Element der Markenbildung. Auch sie spiegelt die Markenattribute wider und sollte möglichst medienübergreifend eingesetzt werden (z. B. über Telefonansagen, Radiospots oder Imagefilme).

Klanglandschaft
Eine Klanglandschaft (Soundscape, Ambient) eignet sich besonders als unaufdringlicher Hintergrund, z. B. für Messen, die Points of Sale oder Warteräume. Sie ist musikalisch eher zurückhaltend, und meist ist keine klare rhythmische Komponente erkennbar.

Sound Icons
Die kleinsten klanglichen Einheiten des Audio Brandings bilden u. a. den Soundpool für interaktive Anwendungen, die Website oder auch reale Produktsounds. Ausgehend vom Sound-Logo, werden die klanglichen Bestandteile hier auf ein Minimum verkürzt und abstrahiert. Das daraus resultierende Klangbild bleibt dabei idealerweise immer konsistent.

Die präzise Abstimmung aller einzelnen Elemente ist der zentrale Faktor bei der Markenbildung. Bei vielen mittelständischen Unternehmen kann es vorerst genügen, ein Audio-Logo und eine kurze Brand Music zu erstellen. Beim späteren Markenausbau können dann zusätzliche Elemente sukzessiv hieraus abgeleitet werden, die das gesamte Unternehmensbild komplettieren.

Wie Sie sehen, vereint Audio Branding eine Menge unterschiedlicher Aspekte, die erst im Zusammenspiel richtig wirken. Viele sind dennoch der Meinung, das könne ja jeder. Doch das Gegenteil ist der Fall!